Nur ein Traum

Erzählt eure Geschichte.

Moderator: Kalessin

Nebel
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Nur ein Traum

Beitragvon Nebel » 19. Okt 2010, 19:11

Ein alter griesgrämiger Jäger betritt die Hallen, wirft seinen zerbrochenen Bogen achtlos zur Seite.
Er zieht ein verdrecktes Pergament aus seiner epischen Tasche. Die Tasche gleitet von der geschwächten Schulter und fällt zu Boden. Staub wirbelt auf, aber wen kümmert das schon? Schließlich brennt die Welt. Der Jäger blickt suchend nach der Katze, schüttelt schließlich den Kopf. Sie wird schon durchkommen. Oder Drachenfutter. "Jäger haben es drauf.", zynisch hallen die Worte in der leeren Halle nach. So setzt sich der Mann an den Tisch und beginnt zu schreiben:
"Werte Streiter!
Ist das das Ende? Ich sehe in den Spiegel und erkenne mich nicht wieder. Meine Kraft ist dahin, und meine Treffsicherheit. Alles weg. Die Katze hört nicht mehr auf mich, faucht mich stattdessen an und schlägt ihre Krallen nach mir. Ständig unzufrieden.

SOLLEN DIE DRACHEN SIE HOLEN!"

Wieder blickt er sich um.
"Meiner Schwester ergeht es nicht besser. Sie liegt darnieder und brabbelt im Fieber. Es fehlt ihr die Kraft, sich selbst zu heilen. Die Luft ist grau in Azeroth. Uns zieht es zurück in den smaragdgrünen Traum. Uns fehlt die Kraft, neu anzufangen. Wir sind alt. So lebt denn wohl, vielleicht auf bald, vielleicht auf ewig. Uns werden Jüngere ersetzen, die Zukunft wird zeigen, wer an diese Türen klopft. Was weiß ein alter Jäger schon? Spuren liest er, sie zu deuten vermögen Andere."

Langsam erhebt sich der Jäger, lässt das Pergament auf dem Tisch.
Er dreht sich zum großen Wappen an der Wand und verbeugt sich tief.

"Möge Elune Euch ins Licht führen oder in die Schatten."
Damit verlässt er die Hallen.

Icebeard
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Beitragvon Icebeard » 19. Okt 2010, 21:42

Icebeard betritt die Hallen und geht Richtung seiner Kammer als er ein Schreiben auf dem Tisch sieht. Beim Studieren der Nachricht wird er bleich.

Er schaut sich um doch Nebel scheint nicht mehr in der Nähe.
Er schnappt sich einen Bogen und bringt die folgenden Worte zu Papier.



Nebel nicht ist so schlimm wie es am Anfang scheint. Schon einmal stand unsere Welt am Abgrund als Archimonde versuchte sich diese Welt unter den Nagel zu reisen. Dieser Angriff wurde abgewendet. Die Welt hatte sich aber verändert, nichts war so wie es früher war, wir standen auf erhoben den Kopf und gingen nach vorn

Dann etndeckten wir die Schwerbenwelt und wieder standen wir einer neuen Gefahr gegenüber wir standen nicht mehr so zusammen wie gegen Archimonde denoch haben wir nicht verzagt.

Dann erwachte Arthas zu voller stärke und wieder war nichts mehr so wie es früher war sein Grauen kam über uns und warf uns zurück.
Aber wieder standen wir auf, konzentrierten uns auf unsere Stärken und gingen nach vorn und schauten nicht zurück.

Und nun? Es scheint das sich in Tiefenheim was zusammenbraut die Vorboten sind entsendet und ihr wollt euch nun nicht mehr auf alte traditionen und wege verlassen ihr fühlt euch schwach?

Ich erinerre euch nun nicht wirklich gern daran und ich bin überzegt es ist auch nicht wirklich nötig. Ihr seit ein Nachtelf. Eure Brüder und Schwestern gaben eine unmenge für diese Welt sie wurden geschwächt und was wissen die Götter sonnst noch alles.
Also ist mein Rat für euch besucht eure Heimat stattet den Gärten eurer Ahnen einen Besuch ab. Lernt von euren Ahnen sie haben euch noch unmengen zu sagen und ihr Wissen ist noch lange nicht am Ende.

Und eurer Katze geht es nicht anderst wie den vielen Tieren hier sie spüren die Gefahr, das beben der Welt. Und sie haben Angst. Eure Aufgabe ist es ihr ein Symbol der Sicherheit zu sein also sucht sie und zeigt ihr das es nichts ist wo von man Angst haben muss.

Für eure Schwester gelten die gleichen Regeln sie gaben auch nicht auf als die auf dieser welt angekommen sind. Sie möge sich in der Exodar auf ihre Wurzeln besinnen und zu kräften kommen.

Und ich sage euch, egal was dort in der Tiefe unten sein unwesen treibt wenn es sich erhebt, und unsere Welt bedroht werde wir Der Pakt der Nacht alle unsere Streiter brauchen und wie gehwoht alles gegen das Böse werfen was wir haben.
Also ruht euch aus, doch gebt nicht auf sendet Tya die besten Grüße und baldiege Genesung euch beiden.

Icebeard

Icebeard faltet den Brief zusammen und stößt einen Pfiff aus und wie aus dem nichts steht der Boten-Gnom neben ihm.
Nimm das Schreiben und breite dich auf die Suche von Nebel vor warte noch ob Kalessin was hinzu fügen möchte und danach spüre Nebel unverzüglich auf und gib ihm die Schreiben. Lass dich nicht aufhalten nim die Proviant mit.




Icebeard geht zu seiner Kammer man kann ihn noch brummeln hören. pff er fühlt sich Alt. was soll ich den da erst sagen.
Einmal kam der Tod zu einen Zwerg und wollte ihn mit sich nehmen, doch der Zwerg stemmte sich fest mit den Stiefeln gegen den Fels, auf dem er stand, senkte widerspenstig die Stirn und sagte nein. Da ging der Tod wieder.

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Beitragvon Kalessin » 23. Okt 2010, 14:46

Kalessin öffnet schwer atmend die knarzende Eichentür zu der winzig kleinen dunklen Kammer neben dem Eingangsportal.

Schweiß rinnt ihr von der Stirn, es war stickig in der Gildenverwaltung ...
alle Akten hatte es aus den Regalen gefegt, unzählige Papiere lagen verstreut im Raum herum, einige Seiten waren unauffindbar geblieben.
Da war sie mal 6 Nächte im smaragdgrünen Traum abgetaucht, und beim Erwachen erwartete sie das Chaos ... der Horror einer jeden Verwalterin, Bewahrerin von Wissen und Geschichte.

Wenigstens hatte sich die Gildenleiterin in den letzten Tagen einen Überblick verschaffen können, aber es würde Wochen dauern, bis sich alles wieder am alten Platz befand und das neue Ordnungssystem eingängig funktionierte.

Ganz zu schweigen von ihren eigenen Fähigkeiten ... das drohende Unheil - ständig bebte die Erde und am Hallendach hatten sich schon einige Ziegel gelöst, waren krachend zu Boden gestürzt ["Notiz anfertigen : Karg muß sich dringend um die Reparatur-Gnome kümmern, je näher der Weltuntergang rückt, desto mehr werden die Preise in die Höhe schießen.] - führte zu ständiger Verwirrung ihrer Konzentration.

Schlurfenden Schrittes und voller düsterer Gedanken machte sie sich auf den Weg zum Hallenfeuer. Auf dem mittlerweile nicht mehr so neuen Sofa konnte sie einige Paktierende ausmachen, die in wilde Diskussionen vertieft waren. Sie schnappte Sätze auf wie "Baum ohne Blätter + Äste", "...alle Sprüche weg..."

Fast wäre die Jägerin über einen Botengnom gestolpert, der sich scheinbar schon seit ein paar Tagen vor der Kammertür herum gedrückt hatte.
Soweit kam es schon, daß sie nicht mal mehr wahrnahm, was zwischen ihren Füßen passierte ... Spinne zischelte auch schon ganz ärgerlich.

Die Elfin packte den Gnom am Kragen und las angespannt die Nachricht, die er bei sich trug.

"Auch das noch," murmelte sie und Verzweiflung machte sich auf ihrem Gesicht breit.
"Also hab ich die Schritte doch richtig gehört vor ein paar Tagen, als ich gerade krampfhaft versuchte, harten Wachs von der Mitgliedsliste zu kratzen."
Sie fuhr sich mit einer Hand durchs Haar und stellte entsetzt fest, daß es ergraut war ... ihre Finger tasteten über tiefe Runzeln ihres eigenen Gesichts und erst jetzt bemerkte sie, daß die Köcher neben ihrem Bogen, der im Waffenständer lagerte, alle leer waren.

"Was für schreckliche Zeiten," grummelte sie und trat entschlossen vor das Hallenportal.

Sie ließ den Boten-Gnom lossprinten.

Dann begann ihr Geist eine fieberhafte Suche ... durch ganz Azeroth.
Ihre innere Stimme schrie nach dem einzigen Jäger, dessen Nähe sie bereit gewesen war, zu akzeptieren beim Pakt.
"Nebelreiter, kehrt um ... überlaßt Euch nicht dem smaragdgrünen Traum, er wird Euch aufsaugen. Nur hier am Hallenfeuer des Paktes könnt Ihr und Eure Schwester von Euren Leiden geheilt werden."
(Reflexartig umschließen ihre Finger den Kräuterbeutel am Gürtel.)
"Verlaßt Euch auf die Kraft der Gemeinschaft, die trägt. in den letzten Tagen haben so viele von uns gezweifelt, doch gemeinsam sind wir stark und können ALLES überwinden. Ihr seid mitnichten alt, auch wenn Ihr euch so fühlen mögt ... eine Welt ist nicht genug."

Lange steht die Jägerin - umschlossen vom eisigen Wind - vor dem Portal, das in den Angeln quietschend schwingt und wartet auf eine Antwort ihres Seelenbruders.
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